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Voltified Energy in der „Gazeta Ubezpieczeniowa“

In Ausgabe 40/2026 der „Gazeta Ubezpieczeniowa“ (einer polnischen Fachzeitung der Versicherungsbranche) ist ein Artikel von Gabriel Markut, CEO von Voltified Energy, erschienen. Er widmet sich der Frage, welche Bedeutung der Batteriezustand für den Wert eines Elektroautos und für die Schadenregulierung hat. Der Beitrag zeigt, warum bei E-Fahrzeugen Baujahr, Laufleistung und eine Standardbegutachtung allein nicht immer für eine vollständige Fahrzeugbewertung ausreichen und wie verlässliche Batteriedaten die Wertermittlung, die Bestimmung des Schadensumfangs und die Beurteilung der Reparaturwürdigkeit unterstützen können. Zugleich bringt sich Voltified Energy damit in die breitere Diskussion über gemeinsame Diagnosestandards, transparente Berichte und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Technologie und Versicherungsmarkt ein. Mit der wachsenden Zahl gebrauchter Elektroautos werden solche Informationen für Versicherer, Sachverständige, Werkstätten, Händler und Fahrer immer wichtiger.

Voltified Energy in der „Gazeta Ubezpieczeniowa“

Technologie trifft auf die Praxis des Versicherungsmarkts

Für eine fundierte Bewertung eines Elektroautos reichen Baujahr, Laufleistung, Ausstattung, Wartungshistorie und Karosseriezustand allein nicht mehr aus. Eines der wichtigsten Bauteile des Fahrzeugs ist die Traktionsbatterie – eine Komponente, deren tatsächlicher Zustand sich bei einer rein äußerlichen Begutachtung nicht verlässlich beurteilen lässt.

Genau diesem Thema widmet sich der Artikel von Gabriel Markut, CEO von Voltified Energy, der in Ausgabe 40/2026 der „Gazeta Ubezpieczeniowa“ (einer polnischen Fachzeitung der Versicherungsbranche) erschienen ist.

Der Beitrag mit dem Titel „Bateria w aucie ma znaczenie dla wyceny i likwidacji szkody“ („Die Batterie im Auto zählt bei Bewertung und Schadenregulierung“) erschien auf Seite 14 der Sonderbeilage „Ubezpieczenia komunikacyjne – więcej niż OC“ („Kfz-Versicherung – mehr als nur Haftpflicht“).

Die Veröffentlichung ist ein wichtiger Schritt, um die Diskussion über Batteriediagnostik über das rein technische Umfeld hinauszutragen. Daten zum Batteriezustand können nicht nur für Fahrzeughalter oder Werkstätten relevant sein, sondern auch für Sachverständige, Versicherer, Schadenregulierer, Flottenmanager und Unternehmen, die mit Gebrauchtfahrzeugen handeln.

Warum kommt dieses Thema gerade jetzt auf?

Der Markt für Elektroautos tritt allmählich in die nächste Entwicklungsphase ein. Immer mehr Fahrzeuge gelangen auf den Gebrauchtwagenmarkt, wechseln den Besitzer, fallen aus der regulären Herstellergarantie, sind in Verkehrsunfälle verwickelt oder werden aus dem Ausland eingeführt.

In solchen Fällen ist die Frage nach dem Batteriezustand nicht mehr bloß eine technische Randnotiz. Sie wird zur Frage nach dem tatsächlichen Wert des Fahrzeugs, nach der Planbarkeit der weiteren Nutzung und nach dem Risiko, das die nachfolgenden Parteien einer Transaktion tragen.

Zwei Fahrzeuge desselben Modells, im selben Jahr gebaut und mit ähnlicher Laufleistung, können eine völlig unterschiedliche Nutzungsgeschichte haben. Eine Rolle spielen unter anderem das Ladeverhalten, die Häufigkeit der Nutzung von Schnellladern, die Temperaturbedingungen, längeres Abstellen des Fahrzeugs mit sehr hohem oder sehr niedrigem Ladestand sowie die Art der Nutzung insgesamt.

Die Laufleistung allein erzählt also nicht die ganze Geschichte der Batterie.

Der Batteriezustand kann den Fahrzeugwert beeinflussen

Bei der klassischen Fahrzeugbewertung werden viele Faktoren berücksichtigt: Marke, Modell, Baujahr, Ausstattungsvariante, Laufleistung, technischer Zustand, Schadenhistorie und Marktlage.

Beim Elektroauto kommt der Zustand der Traktionsbatterie hinzu. Wenn er die Funktionsfähigkeit, die zu erwartende Reichweite und die weitere Nutzung des Fahrzeugs beeinflusst, kann er auch für dessen Marktwert von Bedeutung sein.

Das heißt nicht, dass ein einzelner Diagnoseparameter automatisch den Preis eines Fahrzeugs bestimmt. Eine Bewertung sollte stets den vollständigen Kontext des konkreten Fahrzeugs berücksichtigen. Fehlen jedoch Informationen zur Batterie, kann ein wesentlicher Teil seines technischen Zustands unbewertet bleiben.

Für Käufer bedeutet das das Risiko, ein Fahrzeug zu erwerben, dessen Zustand von den Erwartungen abweicht. Für Verkäufer – die Schwierigkeit, den guten Zustand des Fahrzeugs zu belegen. Für Versicherer und Sachverständige – zusätzliche Unsicherheit bei der Ermittlung des Fahrzeugwerts vor und nach einem Schaden.

„Wir wollen nicht, dass die Batterie bei der Bewertung eine Blackbox bleibt. Wenn ihr Zustand den tatsächlichen Wert eines Fahrzeugs und die Entscheidungen nach einem Schaden beeinflussen kann, sollte der Markt Zugang zu Daten haben, die sich dokumentieren, vergleichen und verantwortungsvoll interpretieren lassen“ – Gabriel Markut, CEO von Voltified Energy.

Die Schadenregulierung bei Elektroautos erfordert neue Kompetenzen

Die Beschädigung eines Elektroautos kann Sachverständige oder Schadenregulierer vor Fragen stellen, die sich bei einem Verbrenner in dieser Form nicht gestellt haben.

Zu klären ist unter anderem:

  • ob das Ereignis die Traktionsbatterie beeinträchtigt haben könnte,

  • ob die Verschlechterung bestimmter Parameter bereits vor dem Schaden bestand,

  • ob festgestellte Auffälligkeiten mit einem konkreten Ereignis zusammenhängen,

  • ob eine Reparatur technisch und wirtschaftlich gerechtfertigt ist,

  • wie sich eine mögliche Veränderung des Batteriezustands auf den Fahrzeugwert auswirkt,

  • wie der Fahrzeugwert bzw. der Restwert nach dem Schaden zu ermitteln ist.

Nicht jeder Batterieschaden ist bei einer Standardbegutachtung erkennbar. Gleichzeitig muss nicht jede diagnostische Abweichung auf einen unfallbedingten Schaden zurückgehen.

Deshalb sollte die Diagnostik Teil einer umfassenderen technischen Untersuchung und Beweisführung sein. Das Untersuchungsergebnis ersetzt kein Sachverständigengutachten, kann aber Daten liefern, die sich aus der Beurteilung von Karosserie und Fahrwerk oder allein aus der Laufleistung nicht gewinnen lassen.

Vier Bereiche, in denen Batteriedaten relevant sein können

1. Fahrzeugbewertung vor Abschluss einer Versicherung

Informationen zum Batteriezustand können die klassische Wertermittlung eines Elektroautos ergänzen. Das gilt besonders für Gebrauchtfahrzeuge, Importfahrzeuge oder Fahrzeuge, deren bisherige Nutzung nur lückenhaft dokumentiert ist.

2. Bestimmung des Schadensumfangs

Eine Untersuchung nach dem Ereignis kann helfen, Auffälligkeiten zu erkennen, die weiter geprüft werden müssen. Den größten Vergleichswert hätte die Möglichkeit, das Ergebnis mit einem früheren Bericht zu demselben Fahrzeug abzugleichen.

3. Entscheidung zwischen Reparatur und Totalschaden

Je nach Fahrzeugmodell, Art der Beschädigung und Teileverfügbarkeit kann der Batteriezustand die wirtschaftliche Bewertung einer Reparatur beeinflussen. Das bedeutet keine automatische Einstufung des Schadens, liefert aber ein weiteres wichtiges Element für die Analyse.

4. Fahrzeugwert nach der Reparatur

Auch ein fachgerecht repariertes Fahrzeug kann eine Dokumentation des Batteriezustands erfordern. Ein verständlicher Bericht kann beim späteren Verkauf für mehr Transparenz sorgen und Fragen zu den Auswirkungen des früheren Schadens auf das Hochvoltsystem reduzieren.

SoH ist wichtig, sollte aber nicht die einzige Antwort sein

In Gesprächen über gebrauchte Elektroautos fällt häufig der Begriff SoH, also State of Health. Vereinfacht gesagt beschreibt dieser Parameter den Zustand der Batterie im Verhältnis zu ihrem Ausgangszustand.

Das Problem: Ein als SoH angegebener Wert kann aus unterschiedlichen Quellen stammen und mit verschiedenen Methoden berechnet werden. Er kann aus dem Batteriemanagementsystem ausgelesen, auf Basis verfügbarer Daten geschätzt oder im Rahmen einer umfassenderen Diagnoseuntersuchung ermittelt werden.

Ohne Angaben zu Methode, Datenquelle, Untersuchungsdatum und Grenzen der Interpretation kann die Zahl allein leicht falsch verstanden werden.

Deshalb weist Voltified Energy darauf hin, dass eine professionelle Dokumentation nicht nur das Endergebnis beschreiben sollte, sondern auch, wie es zustande gekommen ist.

Ein guter Bericht sollte die Identifizierung des Fahrzeugs ermöglichen, Datum und Umfang der Untersuchung angeben, die Datenquellen beschreiben und die Grenzen der angewandten Methode klar benennen. Außerdem sollte er die ausgelesenen Parameter von ihrer anschließenden Interpretation trennen.

Ein Diagnosebericht sollte kein Urteil vortäuschen

Ziel der Diagnostik ist es nicht, Sachverständigen, Versicherern oder Werkstätten Entscheidungen automatisch abzunehmen. Ebenso wenig sollte ein Bericht Gewissheit suggerieren, wo die verfügbaren Daten sie nicht hergeben.

Seine Aufgabe ist es, Unsicherheit zu verringern, indem er technische Informationen strukturiert aufbereitet.

In der Praxis bedeutet das, klar anzugeben:

  • was untersucht wurde,

  • mit welcher Methode die Untersuchung durchgeführt wurde,

  • aus welcher Quelle die Daten stammen,

  • welche Ergebnisse erzielt wurden,

  • welche Auffälligkeiten festgestellt wurden,

  • was sich auf Grundlage der jeweiligen Untersuchung nicht eindeutig bestätigen lässt.

Dieser Ansatz ist besonders in Versicherungsprozessen wichtig, in denen jede Entscheidung auf nachvollziehbaren Informationen beruhen sollte.

Ein gemeinsames Interesse von Fahrern, Versicherern und Gebrauchtwagenmarkt

Mehr Transparenz rund um die Batterie nützt nicht nur einer Seite.

Für Fahrer bedeutet sie ein besseres Verständnis des Fahrzeugs, das sie besitzen oder kaufen möchten. Für Verkäufer kann sie ein Weg sein, den tatsächlichen Zustand des Fahrzeugs zu dokumentieren. Für Sachverständige ist sie eine zusätzliche Datenquelle. Für Versicherer kann sie einen Teil der Unsicherheit bei Wertermittlung und Schadenbeurteilung verringern.

Auf Ebene des gesamten Marktes kann eine standardisierte Berichterstattung den Vergleich von Fahrzeugen erleichtern und die Informationsasymmetrie zwischen professionellen Händlern und Käufern verringern.

Es geht nicht darum, eine einzige Zahl zu schaffen, die alle Fragen beantwortet. Es geht darum, einen Prozess aufzubauen, in dem technische Daten nach klar beschriebenen Regeln erhoben, dokumentiert und interpretiert werden.

Der Ansatz von Voltified Energy

Voltified Energy entwickelt Lösungen für die unabhängige Diagnostik von Batterien in Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen sowie für die Darstellung der Ergebnisse in einer für Marktteilnehmer verständlichen Form.

Unser Ziel ist es, drei Bereiche zu verbinden:

  • technische Daten zur Batterie,

  • eine in Geschäftsprozessen verwertbare Dokumentation,

  • eine wirtschaftliche Interpretation, die den Kontext des konkreten Fahrzeugs berücksichtigt.

In diese Richtung entwickeln wir auch die Methodik Battery Health Value. Ihr Grundgedanke ist, die Batterie umfassender zu betrachten als nur anhand eines einzelnen Diagnosewerts.

Battery Health Value soll weder die Bewertung durch Sachverständige noch die Entscheidung des Versicherers ersetzen. Sie soll strukturierte Informationen liefern, die zu einem Baustein einer solchen Beurteilung werden können.

Warum ist die Veröffentlichung in der „Gazeta Ubezpieczeniowa“ für uns wichtig?

Der Artikel in Ausgabe 40/2026 ist die erste Veröffentlichung von Voltified Energy in der „Gazeta Ubezpieczeniowa“.

Die Präsenz in einer Fachausgabe zum Thema Kfz-Versicherung zeigt, dass der Batteriezustand kein Thema mehr ist, das ausschließlich Fahrzeughersteller, Werkstätten und Elektromobilitäts-Enthusiasten diskutieren.

Es betrifft zunehmend Institutionen, die tagtäglich über Fahrzeugwerte, Haftungsumfang, die Wirtschaftlichkeit von Reparaturen und die Art der Schadenregulierung entscheiden.

Für Voltified Energy ist dies ein wichtiger Schritt beim Aufbau eines Dialogs zwischen der Welt der Technologie und der Versicherungsbranche. Wir möchten technisches Wissen, Markterfahrung und die Perspektive der Besitzer gebrauchter Elektroautos in dieses Gespräch einbringen.

Zugleich betonen wir, dass die Entwicklung von Standards die Zusammenarbeit vieler Akteure erfordert: Diagnostiker, Sachverständige, Versicherer, Werkstätten, Hersteller, Flottenbetreiber und öffentliche Institutionen.

Kein einzelnes Unternehmen wird alle Probleme des Marktes lösen. Es kann jedoch Werkzeuge, Daten und Methoden bereitstellen, die zu besseren Entscheidungen beitragen.

Elektromobilität braucht Vertrauen auf Basis von Daten

Die Entwicklung des E-Auto-Marktes hängt nicht allein von den Neuwagenpreisen, Förderprogrammen und der Zahl der Ladestationen ab.

Für viele Fahrer bleibt die Unsicherheit die größte Hürde: Wie viel ist die Batterie wirklich wert, wie lange hält sie, was passiert nach Ablauf der Garantie und wie wird das Fahrzeug nach einigen Jahren Nutzung oder nach einem Schaden bewertet?

Die Antwort auf diese Unsicherheit sollten keine leeren Versprechen sein. Gebraucht werden verlässliche Daten, verständliche Berichte und klare Regeln für die Interpretation der Ergebnisse.

Wir sind überzeugt, dass sich genau so Vertrauen in Elektroautos aufbauen lässt – durch Wissen, Transparenz und die Möglichkeit, den tatsächlichen Zustand eines konkreten Fahrzeugs zu überprüfen.

Wo ist der Artikel zu lesen?

Der Artikel von Gabriel Markut „Bateria w aucie ma znaczenie dla wyceny i likwidacji szkody“ ist auf Seite 14 der Ausgabe 40/2026 der „Gazeta Ubezpieczeniowa“ zu finden.

Inhaltsverzeichnis und Zugang zur E-Ausgabe:

https://gu.com.pl/gazeta-ubezpieczeniowa-nr-40-2026/

Wir danken der Redaktion der „Gazeta Ubezpieczeniowa“ für die Einladung zur Zusammenarbeit und dafür, Raum für eine fachliche Diskussion über die Zukunft der Kfz-Versicherung im Zeitalter der Elektromobilität geschaffen zu haben.

Wenn Sie ein Versicherungsunternehmen, eine Flotte, eine Werkstatt, ein Sachverständigennetzwerk oder ein Unternehmen vertreten, das gebrauchte Elektrofahrzeuge verkauft, und über Batteriediagnostik sprechen möchten, nehmen Sie gern Kontakt mit dem Team von Voltified Energy auf.


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