Voltified Energy hat ein eigenes Audit von 100 öffentlichen Anzeigen für gebrauchte elektrische Pkw durchgeführt. In der untersuchten Stichprobe nannten 19 Anzeigen den SOH-Wert, 7 die Prüfmethode oder den Anbieter und 2 das Prüfdatum. Keine stellte im Anzeigentext oder über einen angegebenen Link einen Batteriebericht bereit, den Käufer selbst öffnen und überprüfen konnten.
Das ist keine weitere Meinung zur Elektromobilität. Es ist das Ergebnis einer Analyse öffentlich verfügbarer Informationen, die Kaufinteressenten für ein gebrauchtes Elektroauto am Untersuchungstag tatsächlich zur Verfügung standen.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
Das Audit wurde am 22. August 2026 durchgeführt und umfasste 100 unterschiedliche, aktive Anzeigen für gebrauchte batterieelektrische Pkw (BEV) aus 15 Modellgruppen.
Die wichtigste Erkenntnis: Keine der 100 untersuchten Anzeigen ermöglichte es Käufern, einen Bericht über den Batteriezustand selbst zu öffnen und zu überprüfen.
Dieses Ergebnis bedeutet nicht, dass die untersuchten Fahrzeuge schlechte Batterien hatten. Es zeigt etwas anderes: Zum Entscheidungszeitpunkt erhielten Käufer gewöhnlich keinen vollständigen, überprüfbaren Nachweis über den Zustand einer der wichtigsten und teuersten Komponenten eines Elektrofahrzeugs.
Wir messen den Lack, prüfen die VIN — und kaufen die Batterie weiterhin auf bloßes Vertrauen
Vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens prüfen Fahrer die Schadenhistorie, die VIN, den Kilometerstand, die Wartungsunterlagen und die Lackschichtdicke an einzelnen Karosserieteilen. Das ist selbstverständlich: Jede dieser Informationen kann Sicherheit, Unterhaltskosten und Fahrzeugwert beeinflussen.
Beim Elektroauto kommt die Traktionsbatterie zu dieser Liste hinzu. Ihr Zustand beeinflusst unter anderem die nutzbare Kapazität, die tatsächliche Reichweite, das Ladeverhalten, künftige Kosten und den Restwert des Autos. Anhand von Fotos, Baujahr, Kilometerstand oder einer kurzen Probefahrt lässt sich die Batterie jedoch nicht verlässlich beurteilen.
In Anzeigen finden sich häufig ausführliche Ausstattungslisten, die Wartungshistorie und Dutzende Fotos. Die Batterieinformationen beschränken sich dagegen bisweilen auf die Nennkapazität, die Katalogreichweite oder einen einzelnen SOH-Wert ohne Datum, Methode und Quelldokument.
Dieses Informationsgefälle war der Ausgangspunkt für die eigene Untersuchung von Voltified Energy.
Wie haben wir das Audit der 100 Anzeigen für gebrauchte Elektroautos durchgeführt?
Die Untersuchung war ein exploratives Audit zur Transparenz von Batterieinformationen. Ihr Ziel war weder die technische Bewertung einzelner Fahrzeuge noch ein Markenranking. Wir prüften ausschließlich, welche Batterieinformationen für Käufer öffentlich zugänglich waren.
Untersuchungsmethodik
Das Audit bezieht sich auf eine konkrete, gezielt ausgewählte Stichprobe von 100 Angeboten. Es ist weder eine Zufallsuntersuchung aller OTOMOTO-Anzeigen noch eine statistische Schätzung des gesamten polnischen Marktes für gebrauchte Elektroautos. Es ermöglicht jedoch, eine messbare Informationslücke aufzuzeigen und Hypothesen für weitere Untersuchungen zu formulieren.
Zusammensetzung der Stichprobe: 15 Modellgruppen

Welche Batterieinformationen nennen Verkäufer — und was fehlt meist?
Am häufigsten wurden grundlegende Fahrzeugparameter veröffentlicht. 76 Anzeigen nannten die Batteriekapazität, 53 Angebote eine angegebene Reichweite. Diese Angaben helfen, die Fahrzeugvariante zu beschreiben, sind aber kein Prüfergebnis zum aktuellen Batteriezustand.
Informationen zum tatsächlichen Zustand der Batterie waren deutlich seltener:
19 Anzeigen nannten den SOH;
13 erwähnten einen Test oder eine Diagnose;
7 nannten die Prüfmethode oder den Anbieter;
2 enthielten das Prüfdatum;
0 stellten einen selbstständig überprüfbaren Bericht bereit.
Damit zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen der Beschreibung des Fahrzeugs und der Dokumentation des Batteriezustands. Der Markt kann eine Zahl nennen, zeigt aber wesentlich seltener, woher sie stammt.

81 von 100 Anzeigen enthielten nicht einmal eine SOH-Angabe
Um den Informationsumfang zu strukturieren, haben wir die Transparenzskala T0–T5 entwickelt. Sie bewertet nicht den technischen Fahrzeugzustand, sondern ausschließlich die Vollständigkeit der öffentlich verfügbaren Informationen in der Anzeige.

Was genau bedeutet das Ergebnis von 0 Berichten bei 100 Anzeigen?
In keiner der untersuchten Anzeigen fanden wir im gelesenen Text oder unter einem angegebenen Link einen Bericht, mit dem Käufer von einer Behauptung zum Quelldokument gelangen konnten.
Ein überprüfbarer Bericht sollte mindestens Folgendes ermöglichen:
Identifizierung des untersuchten Fahrzeugs oder der Batterie;
Überprüfung des Messdatums;
Erkennung der Methode, des Geräts oder der prüfenden Stelle;
Ablesen des Ergebnisses und des Umfangs der geprüften Parameter;
Bestätigung, dass sich das Dokument auf eine konkrete Untersuchung und nicht auf eine allgemeine Verkäuferangabe bezieht.
Das Ergebnis 0/100 beweist nicht, dass Verkäufer außerhalb der Anzeige keine Unterlagen besaßen. Es zeigt vielmehr, dass Käufer diese auf Grundlage der öffentlich verfügbaren Angebotsinhalte nicht selbst prüfen konnten.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Unser Audit bewertet die Informationstransparenz, nicht die Absichten der Verkäufer oder den technischen Zustand der untersuchten Fahrzeuge.
Was ist der SOH einer Batterie — und warum reicht die Zahl allein nicht aus?
SOH, also State of Health, ist eine Kennzahl, die den Batteriezustand im Verhältnis zu einem festgelegten Referenzpunkt beschreibt. Vereinfacht kann ein Wert von 90 % darauf hindeuten, dass die Batterie rund 90 % der mit der jeweiligen Methode bestimmten Leistungsfähigkeit gegenüber dem Ausgangszustand bewahrt hat.
Das Problem: Nicht jede Methode bestimmt den SOH auf dieselbe Weise. Das Ergebnis kann aus einem im BMS hinterlegten Herstelleralgorithmus, einem Kapazitätstest, der Analyse von Betriebsdaten oder einem externen Diagnosewerkzeug stammen. Verschiedene Werkzeuge können andere Daten, Bedingungen und Referenzpunkte verwenden.
Der SOH ist deshalb eine nützliche Information, stellt ohne Kontext aber weder eine vollständige Diagnose noch ein unabhängiges Batteriezertifikat dar.
Was erklärt eine alleinstehende Angabe „SOH 93 %“ nicht?
Ohne zusätzliche Daten wissen Käufer nicht:
wann die Daten ausgelesen wurden;
welche Methode oder welches Gerät verwendet wurde;
ob das Ergebnis direkt aus dem BMS oder aus einem externen Test stammt;
welche Parameter neben dem SOH geprüft wurden;
ob Spannungsunterschiede zwischen Zellen oder Modulen bewertet wurden;
ob Fehler, Temperaturanomalien oder Ladeprobleme festgestellt wurden;
ob sich das Dokument einem konkreten Fahrzeug zuordnen lässt.
Eine umfassendere Diagnose kann je nach Fahrzeugmodell, verfügbaren Daten und angewandter Methode unter anderem nutzbare Kapazität, Spannungen und Balance der Batterieabschnitte, Innenwiderstand, Temperaturen, gespeicherte Fehler, Ladehistorie und Batterieverhalten unter Last umfassen.
Welche SOH-Werte wurden in der Stichprobe genannt?
In den 19 Anzeigen mit SOH-Angabe lagen die genannten Werte zwischen 82 % und 100 %, der Median betrug 93 %.
Daraus darf nicht geschlossen werden, dass die durchschnittliche Batterie am Markt einen SOH von 93 % hat. Die Daten beziehen sich nur auf Angebote, deren Verfasser diesen Wert veröffentlichten. Noch wichtiger: In den meisten Fällen fehlten Datum, Methode und Bericht, sodass die Vergleichbarkeit der Angaben begrenzt war.
Das Problem betraf nicht nur Privatverkäufer
Die Stichprobe umfasste 76 gewerbliche Anzeigen, 21 private und 3, bei denen sich der Verkäufertyp nicht eindeutig bestimmen ließ.
15 von 76 Unternehmen nannten den SOH, also 19,7 %;
4 von 21 Privatverkäufern nannten den SOH, also 19,0 %;
6 Unternehmen und 1 Privatverkäufer benannten eine Methode oder einen Anbieter;
beide gefundenen Prüfdatumsangaben standen in gewerblichen Angeboten;
keine Verkäuferkategorie stellte einen überprüfbaren Bericht bereit.
In dieser Stichprobe erklärte der Verkäufertyp die Lücke bei der SOH-Offenlegung praktisch nicht. Der Vergleich ist rein beschreibend und stellt keine Bewertung des gesamten Marktes oder einzelner Verkäufergruppen dar.
Der Standard „Batterie 4D“: Vier Angaben, die zu jedem gebrauchten Elektroauto gehören sollten
Als Antwort auf die Auditergebnisse schlagen wir den einfachen Informationsstandard „Batterie 4D“ vor. Er soll Käufern die Bewertung der Herkunft eines Ergebnisses erleichtern und Verkäufern helfen, Informationen vergleichbar darzustellen.
Ein entsprechender Eintrag in einer Anzeige könnte so aussehen:
BATTERIE 4D: SOH 93 % • Prüfung am 19.08.2026 • Methode: [Name der Methode oder des Anbieters] • Bericht: [Link, QR-Code oder Kennung].
„Batterie 4D“ ist ein Vorschlag für einen Standard zur Vollständigkeit von Informationen. Die bloße Nutzung der vier Felder ist weder ein behördliches noch ein akkreditiertes Zertifikat und garantiert keine künftige Haltbarkeit der Batterie. Die Aussagequalität hängt von der Qualität der Untersuchung und der Verlässlichkeit des Dokuments ab.
Was bedeuten die Ergebnisse für Teilnehmer am Markt für gebrauchte Elektroautos?
Für Käufer eines Elektroautos
Vor dem Kauf empfiehlt es sich, nicht nur nach dem SOH-Wert, sondern auch nach Datum, Methode, prüfender Stelle und Dokument zu fragen. Liegt kein Bericht vor, sollte die Angabe als eine noch zu bestätigende Information betrachtet werden und nicht als vollständige Diagnose.
Hilfreiche Fragen vor dem Kauf:
Wann wurde die Batterie geprüft?
Wer hat die Prüfung durchgeführt und wie?
Stammt das Ergebnis ausschließlich aus dem BMS oder aus einer umfassenderen Diagnose?
Welche Parameter wurden neben dem SOH geprüft?
Kann ich den Bericht erhalten und seine Echtheit überprüfen?
Für Verkäufer, Vertragshändler und Gebrauchtwagenhändler
Ein dokumentierter Batteriezustand kann die Unsicherheit des Käufers verringern, das Preisgespräch strukturieren und ein sorgfältig beschriebenes Angebot hervorheben. Entscheidend ist jedoch, neben dem Ergebnis auch dessen Herkunft zu zeigen.
Unternehmen, die an einem wiederholbaren Prozess interessiert sind, können sich über die Voltified-Lösungen zur diagnostischen Batteriezertifizierung für Unternehmen informieren.
Für Anzeigenportale
Vier vergleichbare Felder — Ergebnis, Datum, Methode und Dokument — könnten die Informationsqualität von Elektroautoangeboten verbessern. Das Portal müsste den Batteriezustand nicht selbst bewerten, sondern könnte Verkäufern ermöglichen, die Quelle ihrer Angaben zu zeigen. Mehr zum möglichen Kooperationsmodell finden Sie auf der Seite Voltified für Verkaufsportale.
Für Banken, Leasinggesellschaften, Versicherer und Flotten
Fehlende vergleichbare Batteriedaten erhöhen die Unsicherheit bei Restwertbewertung, Risikoeinschätzung, Portfoliomanagement und der Entscheidung zwischen Reparatur und Austausch. Diagnostik beseitigt nicht jedes Risiko, kann jedoch einen Teil der Annahmen durch messbare Daten ersetzen.
Voltified entwickelt Lösungen zur Restwertbewertung von Batterien sowie zur Nutzung von Batteriedaten für Versicherer.
Warum werden Batteriedaten immer wichtiger?
Der Markt für gebrauchte Elektroautos entwickelt sich parallel zu europäischen Vorschriften über Rückverfolgbarkeit und Batteriedaten. Die Verordnung (EU) 2023/1542 des Europäischen Parlaments und des Rates sieht vor, dass ab dem 18. Februar 2027 jede in ihren Geltungsbereich fallende Elektrofahrzeugbatterie, die in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird, über einen elektronischen Datensatz verfügt: den Batteriepass.
Nach Angaben der Europäischen Kommission soll der Pass unter anderem Identifikation und technische Merkmale, Informationen zum verantwortlichen Wirtschaftsakteur, Daten zu Leistung und Haltbarkeit sowie Informationen zur Unterstützung von Reparatur, Wiederverwendung und Recycling enthalten.
Das bedeutet nicht, dass bereits heute jede Anzeige für ein gebrauchtes Elektroauto den SOH oder einen vollständigen Bericht veröffentlichen muss. Die Kampagne #PokażBaterię schlägt einen Marktstandard für Transparenz beim Verkauf gebrauchter Elektroautos vor; sie ersetzt keine Vorschriften und erweitert deren Geltung nicht.
Offizielle Quellen:
#PokażBaterię — von der Angabe zum Nachweis
Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse starten wir die Kampagne #PokażBaterię. Sie soll eine sachliche Diskussion darüber anstoßen, wie eine Anzeige für ein gebrauchtes Elektroauto aussehen sollte und welche Informationen Käufer erwarten dürfen.
Die Kampagne richtet sich nicht gegen Elektroautos, Verkäufer oder Anzeigenplattformen. Im Gegenteil: Mehr Transparenz kann Vertrauen in den Gebrauchtmarkt für Elektroautos schaffen und allen an einer Transaktion Beteiligten Entscheidungen erleichtern.
Die Botschaft der Kampagne ist einfach:
Wir messen den Lack an jedem Kotflügel. Eine Batterie im Wert von Zehntausenden Złoty kaufen wir noch immer zu oft auf bloßes Vertrauen.
Wir wollen den Markt von der Frage „Ist die Batterie gut?“ zu vier konkreten Fragen führen:
Schlussfolgerungen aus der eigenen Studie von Voltified Energy
Das Audit von 100 Anzeigen zeigt drei deutlich unterschiedliche Informationsebenen:
Fahrzeugparameter sind vergleichsweise häufig angegeben. 76 % der Angebote nannten die Batteriekapazität und 53 % eine Reichweite.
Informationen zum aktuellen Zustand sind wesentlich seltener. Der SOH wurde in 19 % der Angebote genannt, ein Test oder eine Diagnose in 13 % erwähnt.
Die Möglichkeit, die Herkunft des Ergebnisses zu prüfen, war nahezu nicht vorhanden. 7 % der Stichprobe nannten Methode oder Anbieter, 2 % das Datum, und 0 % stellten einen selbstständig überprüfbaren Bericht bereit.
Die wichtigste Lücke ist somit nicht allein das Fehlen einer Zahl, sondern das Fehlen einer vollständigen Informationskette: Ergebnis → Datum → Methode → Dokument.
Voltified Energy wird die Marktforschung fortsetzen, die Methodik weiterentwickeln und weitere Analysen zu Diagnostik, Restwert und Transparenz von Traktionsbatterien veröffentlichen.
Fragen und Antworten
Häufig gestellte Fragen
Zeigt der SOH den tatsächlichen Zustand einer Elektroautobatterie?
Der SOH ist eine hilfreiche Kennzahl, deren Bedeutung jedoch von der Berechnungsmethode, dem Referenzpunkt und der Aktualität der Messung abhängt. Ein SOH-Wert ohne Datum, Methode und Dokument ist keine vollständige Batteriediagnose.
Reicht es vor dem Kauf eines gebrauchten Elektroautos aus, den SOH aus dem BMS auszulesen?
Das Auslesen des BMS kann ein wertvoller Ausgangspunkt sein, zeigt aber nicht immer alle kaufrelevanten Informationen. Je nach Fahrzeug und Werkzeug kann eine umfassendere Diagnose unter anderem nutzbare Kapazität, Spannungsunterschiede, Temperaturen, Widerstand, Fehler und Nutzungshistorie berücksichtigen.
Welcher SOH-Wert ist gut?
Es gibt keine universelle Grenze, die für jedes Modell, Alter, jeden Kilometerstand und jede Nutzungsweise gleichermaßen passt. Das Ergebnis muss im Zusammenhang mit Prüfmethode, Eigenschaften der konkreten Batterie, Messbedingungen und Bedürfnissen des Käufers interpretiert werden.
Was sollte ein Bericht zu einer Elektrofahrzeugbatterie enthalten?
Der Bericht sollte Fahrzeug oder Batterie identifizieren, Datum, Methode und prüfende Stelle nennen sowie den Umfang der geprüften Parameter und das Ergebnis darstellen. Das Dokument sollte einer konkreten Prüfung zugeordnet werden können und zur Überprüfung verfügbar sein.
Bedeuten Batteriezertifikat und SOH dasselbe?
Nein. Der SOH ist eine Kennzahl. Ein Zertifikat oder Bericht ist ein Dokument, das Ergebnis, Methode, Datum, Prüfumfang und Fahrzeugidentifikation beschreiben sollte. Die Qualität des Zertifikats hängt vom Verfahren und von der Verlässlichkeit der ausstellenden Stelle ab.
Muss in Polen einer Anzeige für ein gebrauchtes Elektroauto ein Batteriebericht beigefügt werden?
Zum Zeitpunkt der Untersuchung benennen wir keine allgemeine Pflicht, jeder Anzeige für ein gebrauchtes Elektroauto einen solchen Bericht beizufügen. „Batterie 4D“ ist ein vorgeschlagener Marktstandard zur Verbesserung der Angebotstransparenz.
Bedeutet das Ergebnis 0/100, dass kein Verkäufer einen Bericht besaß?
Nein. Es bedeutet, dass Käufer in den gelesenen Inhalten der 100 untersuchten Anzeigen und unter den angegebenen Links keinen Bericht erhielten, den sie selbst öffnen und überprüfen konnten. Der Verkäufer konnte ein Dokument außerhalb des öffentlichen Angebots besitzen.
Beschreibt die Untersuchung von 100 Anzeigen den gesamten polnischen Elektrofahrzeugmarkt?
Nein. Es handelt sich um ein exploratives Audit einer gezielt ausgewählten Stichprobe von 100 Angeboten aus 15 Modellgruppen. Die Ergebnisse beschreiben ausschließlich diese Stichprobe und sollten nicht automatisch auf alle Anzeigen in Polen übertragen werden. Die Untersuchung zeigt jedoch eine konkrete Informationslücke auf, die weiter gemessen werden sollte.
Über Voltified Energy
Voltified Energy entwickelt Lösungen für die Diagnose von Traktionsbatterien, die Zertifizierung von Ergebnissen und die Restwertbewertung von Batterien mit dem System BHV — Battery Health Value. Wir verbinden technische Daten, ingenieurwissenschaftliche Analysen und die Bedürfnisse des Gebrauchtmarktes für Elektroautos, um Käufer, Verkäufer, Händler, Flotten, Leasinggesellschaften, Banken und Versicherer zu unterstützen.
Möchten Sie vor dem Kauf eine Batterie prüfen lassen, den Fahrzeugzustand vor dem Verkauf dokumentieren oder über die Einführung eines Standards in Ihrem Unternehmen beziehungsweise auf Ihrer Plattform sprechen?
Kontaktieren Sie Voltified Energy und beteiligen Sie sich an der Kampagne #PokażBaterię.