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Voltified Energy auf dem 13. Polnischen Kongress für Unternehmertum

Am 3.–4. November 2026 nimmt Voltified Energy am 13. Polnischen Kongress für Unternehmertum in Wrocław teil. Gabriel Markut, CEO und Mitgründer des Unternehmens, tritt als Redner und Podiumsteilnehmer auf und stellt das von uns entwickelte Konzept Battery Health Value vor. An unserem eigenen Stand präsentieren wir die Diagnostik von Traktionsbatterien, das Voltified-Zertifikat sowie Lösungen, die die Bewertung von Risiko und Wert von Elektroautos unterstützen. Den Abschluss unserer Kongressteilnahme bildet die Abendgala, bei der Voltified Energy als Nominierter für den Polnischen Innovationspreis 2026 vertreten ist.

Voltified Energy auf dem 13. Polnischen Kongress für Unternehmertum

Es reicht nicht zu sagen, dass die Zukunft elektrisch ist. Man muss sie auch messen können

In der Debatte über Elektromobilität wird viel über Reichweite, Ladeinfrastruktur und die Zahl neuer Elektroautos gesprochen. Weit seltener geht es darum, was mit diesen Fahrzeugen nach einigen Jahren Nutzung geschieht – wenn sie an weitere Besitzer, Flotten, Leasinggesellschaften und Händler gehen und auf den Gebrauchtwagenmarkt gelangen.

Genau dann ist nicht mehr die Katalogreichweite des Neuwagens die wichtigste Frage. Entscheidend wird der tatsächliche Zustand der Traktionsbatterie.

Liefert die Batterie weiterhin stabile Werte? Wie wurde sie genutzt? Welche Risiken lassen sich in den verfügbaren Daten erkennen? Wie wirkt sich ihr Zustand auf die künftigen Nutzungskosten und den Wert des gesamten Fahrzeugs aus? Und schließlich: Lässt sich das Diagnoseergebnis in eine Information übersetzen, die nicht nur Ingenieure verstehen, sondern auch Fahrer, Verkäufer, Sachverständige, Leasinggeber, Versicherer oder Banken?

Genau diese Fragen bringt Voltified Energy auf dem 13. Polnischen Kongress für Unternehmertum in die Diskussion ein.

Voltified Energy in Wrocław

Der 13. Polnische Kongress für Unternehmertum findet am 3.–4. November 2026 in der Jahrhunderthalle in Wrocław statt. Die Veranstaltung bringt Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kommunen und der Welt der neuen Technologien zusammen.

Voltified Energy ist auf dem Kongress in mehreren Rollen vertreten. Gabriel Markut, CEO und Mitgründer des Unternehmens, tritt als Redner auf und nimmt an einer Podiumsdiskussion zur Entwicklung des Sektors moderner Dienstleistungen teil. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit einem eigenen Stand vertreten, an dem die Teilnehmer die entwickelten Lösungen näher kennenlernen, mit dem Team sprechen und sehen können, wie technische Daten Entscheidungen rund um Elektrofahrzeuge unterstützen können.

Am Abend nehmen Vertreter von Voltified Energy an einer feierlichen Gala teil. Das Unternehmen wurde für den Polnischen Innovationspreis 2026 nominiert.

Für ein junges Technologieunternehmen ist die Teilnahme am Kongress nicht nur eine Gelegenheit, die eigene Marke zu präsentieren. Vor allem bietet sie die Möglichkeit, das entwickelte Konzept mit der Erfahrung von Menschen abzugleichen, die tagtäglich Fahrzeuge finanzieren, versichern, bewerten, kaufen, verkaufen und betreiben.

„Wir wollen den Markt nicht davon überzeugen, dass jede Batterie gut ist. Wir wollen Bedingungen schaffen, unter denen sich ihr Zustand belegen, ihr Risiko messen und ihr Wert vergleichen lässt. Der Kongress gibt uns die Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, deren Entscheidungen den Markt für gebrauchte Elektroautos in Polen und Europa prägen werden“, sagt Gabriel Markut, CEO und Mitgründer von Voltified Energy.

Von der Batteriediagnose zum Batteriewert

Thema des Vortrags von Gabriel Markut ist der Weg von der technischen Diagnostik einer Batterie bis zur Bestimmung ihrer wirtschaftlichen Bedeutung.

Die Traktionsbatterie ist eines der wichtigsten und teuersten Bauteile eines Elektroautos. Ihr Zustand kann Reichweite, Betriebsstabilität, künftige Kosten, die weitere Nutzbarkeit und den Preis des Fahrzeugs auf dem Gebrauchtwagenmarkt beeinflussen. Dennoch werden gebrauchte E-Autos nach wie vor häufig in erster Linie anhand von Baujahr, Laufleistung, Ausstattungsvariante und Wartungshistorie bewertet.

Bei einem Verbrenner kann ein solcher Informationssatz ein Ausgangspunkt für die Bewertung sein. Beim Elektroauto bleibt dabei jedoch die wichtigste Unbekannte außen vor – der Zustand der Batterie.

Zwei Fahrzeuge desselben Modells, aus einem ähnlichen Baujahr und mit vergleichbarer Laufleistung, können sich in Ladeverhalten, Einsatzbedingungen, thermischer Belastung, Zyklenzahl, Stabilität einzelner Batteriemodule und dem Tempo der weiteren Degradation unterscheiden. Ihr Marktwert sollte daher nicht automatisch gleich sein.

Warum reicht ein einzelner SoH-Wert nicht aus?

Der State of Health, kurz SoH, ist einer der am häufigsten genannten Parameter zur Beschreibung des Batteriezustands. Er kann ein wichtiger Teil der Diagnose sein, doch ein Prozentwert allein beantwortet nicht alle Fragen.

Eine Rolle spielen unter anderem die Datenquelle, die verwendete Berechnungsmethode, die Vollständigkeit der Informationen, die Bedingungen beim Auslesen, die Softwareversion des Fahrzeugs und die Art, wie das Ergebnis interpretiert wird. Die von den einzelnen Herstellern bereitgestellten Kennwerte werden nicht immer nach denselben Regeln ermittelt. Ohne den passenden Kontext kann ein direkter Vergleich daher zu voreiligen Schlüssen führen.

Eine professionelle Bewertung sollte ein komplexes Batteriesystem nicht auf eine einzige Zahl reduzieren. Sie sollte auch darüber informieren, welche Daten analysiert wurden, was sich auf ihrer Grundlage nicht bestätigen lässt und wie belastbar das vorgelegte Ergebnis ist.

„Ein technischer Messwert gewinnt erst dann an Aussagekraft, wenn wir seine Herkunft, die Bedingungen seiner Erfassung und seine Grenzen kennen. Der SoH-Prozentwert kann ein Ausgangspunkt sein, sollte aber nicht automatisch zur vollständigen Beurteilung der Batterie werden. Wir brauchen eine strukturierte Analyse, die reproduzierbare und begründbare Schlussfolgerungen ermöglicht“, betont Dipl.-Ing. Tomasz Piwowarski, Mitgründer und CTO von Voltified Energy.

Battery Health Value – Technologie und Ökonomie verbinden

Die Antwort von Voltified Energy auf diese Lücke ist die in Entwicklung befindliche Methodik Battery Health Value, kurz BHV.

Ihr Ziel ist es, technische Batteriedaten in Informationen zu übersetzen, die die Bewertung von Risiko und Fahrzeugwert unterstützen können. Es geht also nicht darum, die Diagnostik durch einen weiteren einfachen Kennwert zu ersetzen, sondern eine Brücke zwischen technischer Analyse und realer Geschäfts- oder Kaufentscheidung zu schlagen.

Das BHV-Modell wird für Situationen entwickelt, in denen eine Information über den allgemeinen Batteriezustand allein nicht ausreicht. Käufer wollen wissen, ob der Fahrzeugpreis gerechtfertigt ist. Verkäufer wollen den guten Zustand ihres Fahrzeugs belegen können. Flotten müssen künftige Kosten und den Zeitpunkt des Wiederverkaufs vorhersehen. Leasinggeber bewerten den Restwert. Versicherer oder Sachverständige müssen verstehen, wie sich ein Schaden auf den Wert und die weitere Nutzbarkeit der Batterie auswirkt.

Jede dieser Parteien betrachtet das Fahrzeug aus einer anderen Perspektive, doch alle brauchen eine verlässliche und überprüfbare Informationsquelle.

BHV soll schrittweise Diagnosedaten, identifizierte Risikofaktoren, die Qualität der verfügbaren Informationen, die Fahrzeugmerkmale und die Marktbedingungen zusammenführen. Die Methodik befindet sich in der Entwicklungs- und Validierungsphase. Deshalb führt Voltified Energy Gespräche mit Vertretern verschiedener Branchen, damit die entstehende Lösung realen Prozessen entspricht und nicht nur technologischen Annahmen.

Ein Zertifikat sollte erklären, nicht nur ein Ergebnis zeigen

Ein Element des Ökosystems von Voltified Energy ist das Voltified-Zertifikat. Es soll das Untersuchungsergebnis klar, strukturiert und überprüfbar darstellen.

Ein gutes Zertifikat sollte sich nicht auf eine ansprechende Grafik und eine einzelne Zahl in der Mitte des Dokuments beschränken. Es sollte Angaben zum untersuchten Fahrzeug, zum angewandten Verfahren, zum Umfang der verfügbaren Daten, zu den wichtigsten Parametern, zu identifizierten Risiken und zu den Grenzen der Analyse enthalten.

Wichtig ist auch, dass sich die Echtheit des Dokuments prüfen lässt. Der Markt braucht Schutzmechanismen, die das Risiko verringern, dass Ergebnisse manipuliert, ein Zertifikat für ein anderes Fahrzeug wiederverwendet oder eine veraltete Untersuchung als Abbild des aktuellen Batteriezustands ausgegeben wird.

„Ein Zertifikat soll Vertrauen schaffen – nicht, weil es gut aussieht, sondern weil es die Herkunft der Daten, die Art der Bewertung und die Grenzen der gezogenen Schlussfolgerung offenlegt. Nutzer sollten nicht nur wissen, wie das Ergebnis lautet, sondern auch, auf welcher Grundlage es zustande gekommen ist“, erklärt Dipl.-Ing. Beata Staniszewska, Head of Product Certification & Quality bei Voltified Energy.

Was zeigen wir am Stand von Voltified Energy?

Unser eigener Stand auf dem Kongress ist der Ort für direkte Gespräche über die praktische Anwendung der von uns entwickelten Technologie.

Die Teilnehmer können den Ablauf der unabhängigen Batteriediagnostik bei Elektroautos und Plug-in-Hybriden kennenlernen, den Aufbau des Voltified-Zertifikats ansehen und erfahren, wie Fahrzeugdaten in Informationen umgewandelt werden können, die beim Kauf, beim Verkauf, bei der Bewertung oder im Flottenmanagement nützlich sind.

Außerdem stellen wir die Entwicklungsrichtung von Battery Health Value und Voltified Fleet Intelligence vor – einer Lösung, die für Unternehmen mit einer größeren Zahl von Elektrofahrzeugen konzipiert wird.

Bei einer Flotte ist eine einzelne Untersuchung nur ein Ausschnitt eines umfassenderen Prozesses. Entscheidend ist die Möglichkeit, Veränderungen im Zeitverlauf zu beobachten, Fahrzeuge zu vergleichen, Abweichungen zu erkennen und die weitere Nutzung zu planen. Gut strukturierte Daten können Entscheidungen über Fahrzeugrotation, Wartung, Wiederverkauf, eine verlängerte Nutzungsdauer oder eine vertiefte Diagnose einzelner Fahrzeuge unterstützen.

Der Stand von Voltified Energy steht Vertretern von Flotten, Leasinggesellschaften, Autohäusern, Gebrauchtwagenhändlern, Versicherern, Sachverständigen, Banken, Werkstätten und Technologiepartnern offen.

Technologie braucht den Dialog mit dem Markt

Gabriel Markut nimmt außerdem an einem Kongresspanel zur dynamischen Entwicklung des Sektors moderner Dienstleistungen teil.

Das ist ein wichtiges Diskussionsfeld, denn Innovation endet nicht mit der Entwicklung eines Algorithmus, eines Geräts oder einer App. Damit eine Technologie am Markt funktionieren kann, muss sie in reale geschäftliche, rechtliche und operative Prozesse eingebettet werden.

Für die Diagnostik und Bewertung von Batterien bedeutet das, eine gemeinsame Sprache für viele Akteure zu finden. Ingenieure brauchen technische Daten. Kunden erwarten eine einfache Antwort. Banken analysieren das finanzielle Risiko. Versicherer berücksichtigen die Kosten eines möglichen Schadens. Händler müssen einen Ankaufspreis festlegen, und Flottenbetreiber müssen die weitere Nutzung des Fahrzeugs vorausplanen.

Eine Lösung kann technisch noch so ausgereift sein – wenn ihr Ergebnis für die einzelnen Marktteilnehmer nicht verständlich und nützlich ist, bleibt sie lediglich ein interessantes Projekt. Deshalb sehen wir die Teilnahme am Panel als Gelegenheit, über die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung polnischer Technologien zu sprechen.

Nominierung für den Polnischen Innovationspreis 2026

Den ersten Kongresstag beschließt eine feierliche Gala, bei der Voltified Energy als Nominierter für den Polnischen Innovationspreis 2026 vertreten ist.

Wir verstehen die Nominierung als wichtiges Signal, dass das Problem mangelnder Transparenz auf dem Batteriemarkt erkannt wurde. Als Bestätigung, dass die Arbeit abgeschlossen ist, sehen wir sie jedoch nicht. Die Technologie muss sich in der Praxis bewähren, und ihr Nutzen sollte sich aus der Datenqualität, der Reproduzierbarkeit des Prozesses und dem Mehrwert für die Nutzer ergeben.

Die Teilnahme an der Gala ist für uns eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, vor allem aber, neue Gespräche mit potenziellen Partnern zu beginnen.

Polnische Technologie für den europäischen Markt

Der Markt für gebrauchte Elektroautos wird sich nicht nur innerhalb der Grenzen eines einzelnen Landes entwickeln. Fahrzeuge wechseln zwischen Ländern, gelangen an neue Besitzer, und ihre technische Historie ist nicht immer vollständig oder nach vergleichbaren Regeln dokumentiert.

Mit der wachsenden Zahl gebrauchter E-Autos gewinnen unabhängige Diagnosemethoden, verlässliche Zertifikate und Lösungen zur Bewertung des Restwerts von Batterien an Bedeutung.

Der Anspruch von Voltified Energy ist es, in Polen eine Technologie zu entwickeln, die den Anforderungen des gesamten europäischen Marktes gerecht werden kann. Das erfordert, die Vergleichbarkeit der Ergebnisse, die Transparenz der Methodik, die Datensicherheit, die Skalierbarkeit des Prozesses und die Zusammenarbeit mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen des Elektromobilitäts-Ökosystems mitzudenken.

Der Kongress in Wrocław ist ein weiterer Ort, an dem wir dieses Konzept vorstellen, zur Diskussion stellen und mit den Erfahrungen des Marktes abgleichen.

Wir sehen uns in Wrocław!

Wir laden Sie herzlich ein, den Stand von Voltified Energy auf dem 13. Polnischen Kongress für Unternehmertum zu besuchen.

Gerne sprechen wir mit Besitzern von Elektroautos, Vertretern der Automobilbranche, Flotten, Leasinggebern, Händlern, Versicherern, Sachverständigen, Finanzinstituten und Technologiepartnern, die sich für Batteriediagnostik und die Entwicklung von Standards zur Bewertung des Batteriewerts interessieren.

Wir gehen nicht davon aus, schon alle Antworten zu kennen. Wir wissen aber, dass der Markt bessere Fragen, verlässliche Daten und Lösungen braucht, die Unsicherheit verringern, statt sie zu verbergen.

13. Polnischer Kongress für Unternehmertum
3.–4. November 2026
Jahrhunderthalle, Wrocław

Bis bald am Stand von Voltified Energy.

Von Daten zu Vertrauen. Von Vertrauen zu Wert.


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